Marketing Attribution in Werbung: Was du dazu wissen solltest

Jeder Marketer sollte wissen, welche Kanäle er besser nutzen sollte, um für sein Produkt zu werben. Aber es gibt so viele Online-Portale/Kanäle, dass es immer schwieriger wird, die Customer Journey zu messen. Deshalb sollten Marketingspezialisten den besten Ansatz finden, der ihnen helfen könnte, die Customer Journey zu messen und auf Basis dessen zu definieren, wie das Kaufverhalten der Kunden funktioniert. Wie kannst du den Erfolg deiner Kampagnen sicherstellen? Wie kannst du definieren, welche Kundenhandlungen zu Conversions führen und welche Kanäle diese Conversions verursachen? Diese Fragen hat sich jeder Marketer sicherlich schon gestellt. Wir klären auf!

Zunächst ist es wichtig, die Rolle der Kanäle (TV, Website, E-Mail, Display, SEM, Social Media) und das Nutzerverhalten auf diesen Kanälen und via verschiedene Geräte (Smartphone, Notebook, Tablet) zu messen. Danach solltest du dich auf jeden einzelnen Kanal konzentrieren und die Performance jedes einzelnen von ihnen vergleichen. Hier ist es notwendig für dich, zu wissen, welche Kanäle einen großen Einfluss auf die Conversions hatten und viele Leads brachten. Die Marketingforscherin und Beraterin Karen Nelson-Field hat in ihrer Studie die Werbewirkung verschiedener Medienkanäle und Plattformen wie TV, Facebook und Youtube untersucht und herausgefunden, dass Fernsehen die stärkste Werbewirkung hat. Der Grund dafür sei die volle Größe des Bildschirms und der „Lean-Back-Modus“ des Mediums. Sprich, während Menschen fernsehen, ist ihr Verhalten passiv und sie konzentrieren sich daher voll und ganz darauf. Im Gegensatz zum Fernsehen ist das Verhalten in Social Media aktiv: Nutzer chatten mit Freunden, suchen nach Informationen oder möchten vielleicht auch wissen, was ihr Freund kürzlich veröffentlicht hat.

Das effektivste Attributionsmodell ist das algorithmische und datengesteuerte Attributionsmodell. Es ermöglicht Marketern, sich den Erfolg jedes Werbekanals anzuschauen und gleichzeitig die Budgetvergabe auf verschiedenen Kanälen zu verwalten. Eine Website hat ein Pixel, das alle Conversions misst, die der Benutzer auf der Website hatte. Außerdem ist es möglich zu sehen, welcher Kanal die größten Auswirkungen auf die Conversions hatte. Wenn Marketer den besten Kanal identifizieren, können sie reagieren und ihre Ausgaben dort erhöhen. So können sie ihre Kampagne permanent optimieren und die notwendigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt ergreifen. Der Vorteil besteht unter anderem darin, dass Marketer die Möglichkeit haben, einige Einblicke in die Zielgruppendemographie zu erhalten. So können Marketer das Nutzerverhalten ihrer Zielgruppe zur Optimierung ihrer Werbeaktivitäten vorhersagen.

Egal, auf welchen Kanälen du werben möchtest, ist es unerlässlich, bei der Messung der Customer Journey alle Kanäle einzubeziehen. So kannst du sicherstellen, dass du alles über das Verhalten deiner Kunden weißt und nicht die Gelegenheit verpasst, in Zukunft Kanäle einzubinden, die deine Kunden am liebsten mögen. Und je mehr Daten über deine Kunden du hast, desto mehr Kunden kannst du in Zukunft gewinnen. Übrigens fanden Andrew McAfee und Erik Brynjolfsson mit Harvard Business Review und MIT in ihrer Studie heraus, „Unternehmen, die datengesteuertes Marketing betreiben, sind im Durchschnitt 5% produktiver und 6% profitabler als ihre Wettbewerber“. Es scheint also gar keine schlechte Idee zu sein, diesen Ansatz in der Praxis anzuwenden, nicht wahr?

Copy link
Powered by Social Snap